Die FDP in Wachau fordert nach der Aufgabe der Kraftwerkspläne von Müllermilch am Standort Leppersdorf einen Neustart in den Beziehungen zwischen Wachau und dem Unternehmen. Meinungsverschiedenheiten dürfen nicht dazu führen, dass ein Zusammenleben von Müllermilch und den Wachauer Bürgern unmöglich gemacht wird.

Nach zwei Jahren muss endlich mal mit kühlem Kopf entschieden und gesprochen werden. Die Drohung des Bürgermeisters, eine Haushaltssperre zu verhängen, sind vollkommen überzogen und heizen den Streit nur noch weiter an. Es steht überhaupt noch nicht fest, was Müllermilch jetzt mit seinem Standort vorhat. In dieser Situation fordern wir eine gemeinsame Runde mit Gemeinde, Leppersdorfer Ortschaftsrat und dem Unternehmen, um die festgefahrene Situation wieder in geregelte Bahnen zu bringen. Das bringt sicher mehr, als den Kraftwerksgegnern mit der Haushaltssperre als ultima ratio zu drohen.

Mit der Aufgabe der Kraftwerkspläne ist die Auseinandersetzung für die Liberalen weitgehend geklärt. Nun muss mit einem sachlichen Dialog zwischen den Beteiligten das Geschirr, dass die Interessengemeinschaft und die CDU mit ihrem emotionalen Streit zerschlagen haben, wieder gekittet werden. Müllermilch ist für die Liberalen ein wichtiger Bestandteil der Gemeinde. Als wichtiger Steuerzahler und Arbeitgeber hat auch das Werk einen großen Anteil daran, dass Wachau im Gegensatz zu anderen Gemeinden des Landkreises gut dasteht. Ein Rückzug des Werkes hätte deshalb fatale Folgen.

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