24.04.2009
Wachau darf nicht zukünftige Investoren verschrecken
Die harte Debatte um das Kraftwerk hat das Verhältnis zwischen Unternehmen und Gemeinde belastet. Nachdem nun die Streitigkeiten geklärt sind, muss wieder an einem vertrauensvollen Verhältnis gearbeitet werden. Das muss auch im Interesse aller Kandidaten für den kommenden Gemeinderat sein. Ansonsten kommt schnell der Eindruck auf, dass Wachau Unternehmensansiedlungen nicht nötig hat.
Müller Milch ist, wie auch andere örtliche Unternehmen, für uns Partner und Nachbar. Das Unternehmen ist ein wichtiger Arbeitgeber für die Region. Deshalb ist einen Normalisierung der Beziehungen jetzt dringend geboten. Wer jetzt noch seinen Wahlkampf auf weitere Spaltung der Gemeinde aufbaut, schreckt auch andere Investoren ab. Und das können auch die ehemaligen Kraftwerksgegner nicht wollen. Wir brauchen eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit allen Unternehmen, die bereit sind, sich hier in Wachau zu engagieren.