08.05.2009
Emotionen zwischen einstigen Kandidaten
Nachdem Volker Kurz als ehemaliger Bürgermeisterkandidat Klage gegen den Wahlgewinner Künzelmann (CDU) eingereicht hat, kam es nun zur Abweisung durch das zuständige Gericht. Dabei boten die Richter Volker Kurz an, sich mit Künzelmann gütlich zu einigen. Er schlug das aus.
Da er für die SPD nun auch für den Gemeinderat antritt, verspricht die Auseinandersetzung im Wahlkampf emotional zu werden. Auch wenn dadurch der Unterhaltungsfaktor erhöht wird, hilft das der Gemeinde wenig. Wenn Themen, die in Wachau wichtig sind, hinter persönlichen Animositäten zurücktreten müssen, werden wir alle in den nächsten fünf Jahren ernsthafte Probleme bekommen. Kommunalpolitik ist in erster Linie lösungsorientiertes Handeln. Das klappt nur, wenn die Räte neben ihrem Parteibuch auch ihre eigenen Befindlichkeiten und Vorlieben zuhause lassen. Nur so kann objektiv das Beste für die Gemeinde herausgeholt werden.